Ein Unternehmen ist, u.a. weil ein zentrales Rechenzentrum betrieben wird, das bundesweit Zweigstellen, Niederlassungen und Filialen versorgt, extrem von der Verfügbarkeit der Stromversorgung abhängig. Deshalb wurden gasbefeuerte Blockheizkraftwerke errichtet, deren Abwärme auch die Energie liefert, die für die Klimatisierung der Rechenzentrumsbereiche benötigt wird. Durch die Einspeisung des lokalen Stromversorgers wird die erforderliche Redundanz sichergestellt. Gefahren-orientiert sind Brandmelder und Gasdetektoren installiert. Ein Ausfall der Heizungs-, Klima- und Stromversorgungsinfrastruktur, und damit der Stillstand des Rechenzentrums, kann jedoch auch andere Ursachen als ein physisches Schadensereignis haben: Die erforderlichen umfangreichen Steuerungs-, Regel- und Kontroll-prozesse stützen sich auf eine komplexe Gebäudeautomation / Gebäudeleittechnik. Diese ist jedoch nicht redundant ausgelegt. Der Ausfall einer dezentralen Komponente, z.B. einer Network Control Unit (NCU), führt wegen der BUS-Struktur des hier eingesetzten Systems zur Nichtverfügbarkeit der Technik in gleich mehreren Räumen. Dieses Risiko war den Entscheidungsträgern nicht bekannt.
Die R&S-Analyse betrachtet: